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Verantwortung des Menschen

5. Okt.
2 Min. Lesezeit
Die Welt am Abgrund - White House während Kubakrise 1962. Droht uns mit KI wieder dasselbe Schicksal? Oder lernen wir Menschen (Männer) endlich daraus?
Die Welt am Abgrund - White House während Kubakrise 1962. Droht uns mit KI wieder dasselbe Schicksal? Oder lernen wir Menschen (Männer) endlich daraus?
«Die gewaltigen wissenschaftlichen Fortschritte des Menschen, in die Unendlichkeit des Weltalls hinein wie auch die Unendlichkeit subatomarer Teilchen, scheint offenbar zur totalen Zerstörung der Welt zu führen, wenn wir nicht auch grosse Fortschritte im Verstehen und Behandeln von Spannungen zwischen Menschen und zwischen Gruppen machen… Aber mich bedrückt auch sehr, wie selten das Wissen, das wir bereits gewonnen haben, anerkannt und genutzt wird.»

 ✍ Vom Psychologen Carl R. Rogers vor 65 Jahren geschrieben und erschreckenderweise aktueller denn je.


1945. 1962. 2026.


Drei Zeitpunkte. Drei Momente, in denen sich die Frage stellt: Wie gehen wir Menschen mit der Macht um, die wir geschaffen haben, und lernen wir daraus?


Die Menschheit zündete erstmals eine Atombombe. Ein wissenschaftliches Wettrüsten, getrieben von der Angst, Hitler könnte die Bombe zuerst entwickeln. Dazu kamen Neugier, Faszination und die Herausforderung des scheinbar Unmöglichen.


Während der Kubakrise steht die Welt am Rand eines Atomkriegs. Aus technischer Möglichkeit ist ein Wettrüsten geworden – getrieben von der Angst, der andere könnte stärker sein. Das Paradoxe: Beide Seiten wollen einen Atomkrieg vermeiden – und erhöhen gleichzeitig dessen Risiko.


„Sind wir Menschen wirklich dumm genug, uns selbst auszulöschen?“ SPIEGEL, 08.08.2026

“Will AI really kill us all? The science behind the hype” Nature, 22.09.2026

„KI außer Kontrolle – Welche Gefahren gibt es wirklich?“ n-tv, 29.09.2026


#menschliches oder männliches Verhalten?

Angst, Konkurrenz, Status, Misstrauen und Gruppendynamik. Die Sorge, Schwäche zu zeigen – und irgendwann das Gefühl, keine andere Wahl mehr zu haben. Und vielleicht muss ich mir als Mann eine unangenehme Frage stellen: Warum sind es seit Jahrzehnten überwiegend männlich geprägte Machtzirkel, in denen solche Wettläufe entstehen und entschieden werden? Welche Rolle spielen Status, Wettbewerb, Dominanz, Risikobereitschaft und unsere falschen Vorstellungen von «Stärke» und «Grösse»?


#mehr Menschlichkeit

Vielleicht besteht ein nächster Entwicklungsschritt darin, unser Verständnis von Stärke zu erweitern. Stärke heisst auch: Schwäche zeigen. Zweifeln. Angst und Verletzlichkeit zulassen. Sich irren und korrigieren können. Wieder miteinander in Beziehung treten. Menschlichkeit in all ihren Facetten zulassen. Vielleicht braucht es genau diese neue Stärke, um Eskalationsspiralen oder scheinbar unaufhaltsame Entwicklungen zu unterbrechen – gerade dort, wo Menschen die grösste Macht tragen und damit die grösste Verantwortung.


💡«Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.» Hans Jonas

Coaching schafft Reflexionsräume, in denen Menschen ihren Anteil erkennen, Wahlmöglichkeiten entwickeln und Verantwortung übernehmen – im Grossen wie im Kleinen.




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Lukas Friedrich
08. Okt.

Thematische Parallelen vorhanden, obgleich dieser Artikel des Süddeutschen Zeitung Magazin den Fokus mehr auf die Themen KI/Geschlecht liegt: https://www.instagram.com/p/DdqTHqBDwc8/?utm_source=ig_web_copy_link&stkn=NTc4MTIwNjQ2YQ==

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